Handball - Erste Niederlage der Geschichte

Handball - Erste Niederlage der Geschichte

Jede Serie hat ein Ende! Aus Sicht des Österreichischen Handball Frauen Nationalteam leider. Freitagabend verlor man im Rahmen des freundschaftlichen Viernationenturnier in Cheb (CZE) gegen die Auswahl aus der Schweiz mit 23:27

Nach 24 Siegen und einem Unentschieden, ist es die erste Niederlage der Geschichte. Nach dem 29:19-Auftakterfolg Donnerstagabend gegen Polen B, geht es zum Abschluss Samstagnachmittag gegen Gastgeber Tschechien.

Teamchef Herbert Müller sah bereits am Vortag im Spiel gegen Gastgeber Tschechien eine starke schweizer Mannschaft. "Das minus fünf täuscht über ihre Leistung hinweg. Die Schweizerinnen hätten dieses Spiel auch gewinnen können", erklärte Müller gestern Abend nach dem Auftakterfolg seines Teams über Polen B. 

Von dem engen Spielverlauf in den ersten 30 Minuten zeigte sich der 57-jährige Head Coach auch wenig überrascht: "Dass es eine enge, kampfbetonte Partie wird, ist normal. Das haben wir uns auch erwartet."

Doch für sein Team lief es überhaupt nicht rund. Nach 20 Minuten hatte man erst vier Treffer auf der Habenseite, lag 4:8 zurück. Müller reagierte, brachte im Angriff eine siebte Feldspielerin für die Torfrau, um so eine Überzahlsituation herzustellen. Mit Erfolg. Bis zur Pause drehte man das Ergebnis noch auf 10:9. 

Doch auch nach Wiederanpfiff fand man nicht so richtig ins Spiel. Technische Fehler und Fehlrwürfe im Angriff wussten die Schweizerinnen für sich zu nutzen. Die 23:27-Niederlage gegen die Schweiz ist die erste für Österreich in der Geschichte.

Teamchef Herber Müller: "Wir sind sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit schlecht ins Spiel gekommen. Wir haben viele technische Fehler begangen, viele Bäller hegegeben und haben die beiden Rückraumspielerinnen der Schweizerinnen im Angriff nicht in den Griff bekommen. Es hat heute an allem gekrankt, was es zu einem Sieg braucht. Trotzdem, wir schauen nur auf uns. Daher hat auch heute wieder Katarina Pandza einige Einsatzzeiten bekommen. Für morgen gilt es die technischen Fehler abzustellen."

Gegen Gastgeber Tschechien soll noch einmal alles mobilisiert werden. In 23 Duellen weist man eine knapp positive Bilanz von zwölf Siegen bei elf Niederlagen aus. Nach dem Trainingslehrgang und den Spielen in Cheb geht es in eine kurze Pause. Von 30. November bis 15. Dezember wird in Japan die WM ausgestragen. Das nächste Mal tritt das Nationalteam dann erst wieder im März zusammen und bestreitet zwischen 25. und 29. März die beiden Qualispiele zur EHF EURO 2020 gegen Griechenland.

Quelle: Markus Riedlmayer Bakk., MBA, Österreichischer Handballbund  //  Fotocredit: ÖHB Agentur Diener, Eva Manhart

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