Infrastrukturressort und ÖAMTC setzen auf Virtual Reality in der Verkehrssicherheit

Infrastrukturressort und ÖAMTC setzen auf Virtual Reality in der Verkehrssicherheit

v.l.: Sind von den Potentialen welche die Simulationstechnik bietet überzeugt. GF der Firma Realsim Thomas Peterseil, LR für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner und ÖAMTC Direkter OÖ Mag.Harald Großauer

Ein unübersichtlicher Kreuzungsbereich in einem Ort, auf dem Gehsteig befinden sich Kinder. Einige von ihnen wollen auf dem Schutzweg die Straße überqueren. Wie verhalten sich Autolenker/innen richtig? 

Gemeinsam mit der oberösterreichischen Software-Schmiede ‚realsim‘ und mit Unterstützung durch das Infrastrukturressort von Landesrat Mag. Günther Steinkellner hat der ÖAMTC Oberösterreich eine virtuelle Realität erschaffen, in der solche Situationen realistisch und nahezu lebensecht trainiert werden können: „Im Rahmen von Elternabenden schaffen wir ein Bewusstsein für solche Gefahrenbereiche. Die Erwachsenen tauchen dabei mit Virtual Reality Brille in die Situation ein und erleben die Autofahrt tatsächlich realistisch. Es werden Ablenkungen – vom Navi-System über Text- und Sprachnachrichten – eingespielt. So wird eindrücklich dargestellt, wie leicht die Aufmerksamkeit eingeschränkt und die Fahrerin bzw.der Fahrer abgelenkt ist. Mit dieser Technik kann ein unvergleichliches Erleben von derartigen Situationen erreicht werden, ohne eine Gefährdung in einer Trainings-Umgebung. Über einen Bildschirm können alle anderen Erwachsenen die Situation bzw. das Verhalten der Autolenkerin bzw. des Autolenkers beobachten“, erklärt ÖAMTC-Landesdirektor Harald Großauer. 

Aufgebaut ist diese Situation auf einem didaktischem Konzept, das von ÖAMTC-Verkehrspsychologen und Verkehrssicherheitsexpert/innen entwickelt wurde. „Mit diesem in Österreich bis dato einzigartigen und revolutionären Vorgehen wollen wir Eltern als auch die Kinder darauf sensibilisieren, wie wichtig es ist, konzentriert und ohne jeglicher Ablenkung im Straßenverkehr unterwegs zu sein“, sind sich Großauer und Landesrat Günter Steinkellner einig.

„Mit diesem neuartigen, die Verkehrssicherheit revolutionierenden Ansatz wollen wir neue Wege gehen. Mit Hilfe einer VR Brille kann in eine virtuelle Welt abgetaucht werden, welche durch einen 360-Grad-Blick real nachempfunden wird. Durch das reale Erleben, der durchaus gefährlichen Verkehrssituationen, soll die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr erhöht und Unfälle dadurch vermieden werden“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Harald Minarik/ÖAMTC

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