Nationalratspräsident Sobotka im Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Li Zhanshu

Nationalratspräsident Sobotka im Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Li Zhanshu

Virtueller Austausch über das 50-Jahr-Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Österreich und COVID-19

In einem virtuellen Arbeitsgespräch tauschte sich Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka mit dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Chinesischen Nationalen Volkskongresses Li Zhanshu aus. Im Mittelpunkt der Videokonferenz standen das 50-Jahr-Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Österreich und COVID-19. Beide Seiten bekannten sich dazu, die parlamentarischen Beziehungen auch in Zukunft weiter vorantreiben zu wollen.

Das 50-Jahr-Jubiläum der diplomatischen Beziehungen sei eine gute Gelegenheit, die freundschaftlich strategische Partnerschaft zwischen China und Österreich, die seit April 2018 besteht, weiter zu vertiefen, stimmten Sobotka und Zhanshu überein. Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Chinesischen Nationalen Volkskongresses sprach dabei sein Anliegen aus, insbesondere das politische Vertrauen zu festigen sowie den Handel zwischen Österreich und China etwa im Bereich High-Tech, Digitalisierung und Umweltschutz weiter zu vertiefen.

Die wirtschaftliche Bedeutung Chinas für Österreich als wichtigster Wirtschaftspartner in Asian sah der Nationalratspräsident unter anderem durch die Steigerung des bilateralen Handelsvolumens zwischen den beiden Ländern in diesem Jahr um rund 30% bestätigt. Sobotka warb in diesem Zusammenhang dafür, den chinesischen Markt für österreichische Agrarprodukte zu öffnen und betonte die gute Zusammenarbeit während der Corona-Pandemie etwa bei der Beschaffung von Schutzmasken und medizinischen Gütern.

Sobotka und Zhanshu thematisierten darüber hinaus die Corona-Situation in beiden Ländern, wobei insbesondere auf die Fallzahlen, die neue Omikron-Variante und die aktuellen Regelungen eingegangen wurde. Alle Staaten müssten Hand in Hand zusammenarbeiten, um die Pandemie bekämpfen zu können, sagte Zhanshu. Die neue Omikron-Variante sei am chinesischen Festland noch nicht festgestellt worden.

Als wesentlich in der internationalen Zusammenarbeit betonten beide Seiten den Klimaschutz, die Co2-Reduktion und den nachhaltigen Einsatz von Energie. 

Quele: Pressedienst der Parlamentsdirektion Parlamentskorrespondenz / ots  //  Fotocredit: © Parlamentsdirektion / Thomas Topf

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