Österreichischer Staatspreis für Mobilität geht an charsharing.link aus Oberösterreich

Österreichischer Staatspreis für Mobilität geht an charsharing.link aus Oberösterreich

Kickoff der carsharing.link Plattform im Mai 2021vl.: Erich Dunzendorfer (Obmann des Vereins TIM Talheim), Hubert Zamut, MSc (Regionaler Mobilitätsmanager RMOÖ), Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner, Mag.Norbert Rainer Leitung Klimabündnis OÖ und Roman Itzinger (Wels Strom GmbH) bei der damaligen Vorstellung der Carsharing.link Plattform

E-Carsharing ist in Oberösterreich eine Erfolgsgeschichte. Um die Mobilität im ländlichen Raum zu fördern, hat sich in vielen Gemeinden ein E-Carsharing-Angebot etabliert. Mit Hilfe digitaler Anwendungen wie beispielsweise einer App ist es möglich  einfach, flexibel und unkompliziert ein Automobil zu buchen. In der Vergangenheit standen diese Angebote aber nur für eine überschaubare, lokale Nutzer/innengruppe zur Verfügung. 

Um die vielen lokalen Carsharing-Angebote miteinander zu vernetzen, wurden Kräfte gebündelt. Das Infrastrukturressort hat gemeinsam mit weiteren Projektpartnern wie dem Klimabündnis eine Plattform entwickelt, die alle Angebote des E-Carsharing in Oberösterreich bündeln sollte. „Ziel war es ein intermodal vernetztes Mobilitätsangebot zu schaffen. Nicht nur verschiedene Angebote der Nachbargemeinden sollten damit vernetzt werden können, sondern der Gedanke dahinter war ein größerer. Die entwickelte Plattform carsharing.link wurde von Anfang an mit dem Potential für eine nationale Ausbreitung konzipiert“, bringt Landesrat für Infrastruktur Mag.Günther Steinkellner die Intention auf den Punkt. 

„Gerade in Zeiten steigender Treibstoffpreise ist Carsharing.Link ein Angebot günstig die individuelle Mobilität und Wahlfreiheit zu erhalten. In Kombination mit dem öffentlichen Verkehr und Radfahren leisten wir damit einen weiteren Beitrag zu einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Mobilität in Stadt und Land“ ist Norbert Rainer überzeugt.

Gemeinsam zur vollen Stärke – Klarer Fahrplan von Beginn an
carsharing.link forciert ein kooperatives Carsharing-Angebot über Gemeindegrenzen hinweg. Drei wesentliche Projektstufen wurden von Beginn an in eine mittelfristige Zielvision gegossen.   
Stufe 1: Gemeinden und Vereine, die bereits E-Carsharing-Angebote zur Verfügung stellen, wurden über die neue Plattform informiert und gebeten das Pilotprojekt zu unterstützten. 
Stufe 2: Zusammenfassung aller Anbieter im Bundesland Oberösterreich in der gemeinsamen Netz-Plattform
Stufe 3: Flächendeckende, bundesweite Ausrollung des Projekts auf ganz Österreich. 
Die Zeichen für den nationalen Erfolg des Projekts stehen gut, denn nun wird die dritte Stufe in Angriff genommen. Von Seiten des Bundes soll es dazu weitere Förderungen geben, um carsharing.link auf ganz Österreich auszuweiten. 
„Durch gemeinsame Vernetzung kann die volle Stärke eines flexiblen und  unkomplizierten Mobilitätsservices erzeugt werden. Mit jedem weiteren Mobilitätsmosaik, das hinzukommt, wird dieses Angebot ausgeweitet. Größter Profiteur ist dabei der Kunde, dem ein kostengünstiges, umweltfreundliches Mobilitätsangebot zur Verfügung gestellt wird“, so Steinkellner. 
Carsharing als zusätzliches Serviceangebot vervollständigt die wahlfreie Mobilität und baut Barrieren zur nachhaltigen ÖV-Nutzung weiter ab. „Dass die höchste Mobilitätsauszeichnung der Republik an ein Projekt aus Oberösterreich ging, ist natürlich eine große Freude. Ich gratuliere allen eifrigen Unterstützerinnen und Unterstützern die am Erfolg von carsharing.link mitgewirkt haben, herzlichst und bedanke mich für deren Engagement“, so Steinkellner abschließend. 

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Land OÖ/Daniel Kauder

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