Praktische Lösung der E-Medikation und E-Rezept soll weitergeführt werden

Praktische Lösung der E-Medikation und E-Rezept soll weitergeführt werden

Die Fraktionsvorsitzende von ÖAAB und FCG in der Arbeiterkammer Oberösterreich, Cornelia Pöttinger, fordert die dauerhafte Fortsetzung dieser besonders für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer praktischen Regelung.

Seit Beginn der Coronakrise ist es möglich, Papierrezepte durch elektronische Rezepte zu ersetzen. Oft genügt ein Anruf beim Arzt, der das Rezept dann per eMedikation, eMail oder Fax an die gewünschte Apotheke übermittelt. 

„Gerade für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die dauerhaft auf ein Medikament angewiesen sind, würde das ein altbekanntes und viel kritisiertes Problem lösen“, so Pöttinger. „Beschäftigte müssen teilweise jeden Monat zum Arzt und in die Apotheke pilgern, um ihre Dauermedikation zu bekommen. Das ist für viele auch eine zeitliche und bürokratische Belastung, die sich auf das Dienstverhältnis auswirken kann.“ 

Die Vertreterin der Arbeitnehmer in der OÖVP weist darüber hinaus darauf hin, dass das Warten auf das Rezept in der Ordination unnötige Ansteckungsgefahren birgt, ärztliche Ressourcen blockiert und somit für andere Patienten die Wartezeiten erhöht. Damit ist seit der Corona-Pandemie Schluss. Für die Ausstellung eines Rezepts genügt ein Anruf beim Arzt, der dann das Rezept elektronisch an die angegebene Apotheke weiterleitet. In der Apotheke abholen kann das Medikament auch eine Person, die den Patienten und seine Sozialversicherungsnummer kennt.

Das Team ÖAAB-FCG in der AK spricht sich dafür aus, diese Praxis auch nach der Corona-Krise dauerhaft weiterzuführen. eMedikation und eRezept bieten die technischen Möglichkeiten für eine neue und unbürokratische Medikamentenversorgung. Fragen des Datenschutzes sind aus Sicht der Fraktionsvorsitzenden lösbar. „Ob und in welchem zeitlichen Intervall der Arzt den Patienten vor Verschreibung eines Medikaments persönlich sehen und untersuchen will, entscheidet weiterhin der Arzt“, so Pöttinger.

 

Quelle: ÖAAB / Cornelia Pöttinger 

Fotocredit©: ÖAAB-Wakolbinger

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