Sturmtief „Zoltan“ über Oberösterreich

Sturmtief „Zoltan“ über Oberösterreich

Auch in der 2. Nacht brachte das Sturmtief „Zoltan“ zahlreiche Einsätze für die oberösterreichischen Feuerwehren

Für die Abarbeitung der Sturmeinsätze von der Nacht 21. auf 22.12.2023 standen seit den Morgenstunden immer noch 124 Feuerwehren mit rund 1.500 Einsatzkräften im Einsatz, um gesamt 162 Einsätze abzuarbeiten. Bereits in den Abendstunden des 22.12.2023 waren dann die ersten Auswirkungen der nächsten Sturmfront erkennbar. Anders als in der Nacht zuvor, blieben die Notrufe bis Mitternacht jedoch auf niedrigem Niveau. In Zahlen bedeutet dies, 93 Einsätze, die von 84 Feuerwehren abgearbeitet wurden. Auch die Windspitzen erreichten zu diesem Zeitpunkt noch nicht die prognostizierten 100 km/h.

Nach Mitternacht bewegten sich die Windspitzen dann in Richtung der prognostizierten 80 bis
100 km/h, dies bewirkte in der Folge auch steigende Einsatzzahlen. In Summe waren zu dieser Zeit ständig rund 70 Feuerwehren in allen Bezirken im Einsatz.

Das Einsatzspektrum reichte wieder von umgestürzten Bäumen, über das Freimachen von Verkehrswegen bis hin zu abgedeckten Dächern. Zusätzlich zu den typischen Sturmeinsätze kam es in der Gemeinde Schildorn, Bezirk Ried, zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Objekt. Zu diesem Einsatz wurde Alarmstufe 2 mit insgesamt 8 Feuerwehren alarmiert. Durch die starken Regenfälle mussten die Einsatzkräfte auch einige Keller auspumpen, die Pegelstände der Flüsse führten aktuell jedoch zu keinen größeren Schwierigkeiten.

In Summe waren wieder ca. 2.500 Einsatzkräfte von 180 Feuerwehren rund 200 Einsätze abzuarbeiten. Die Abarbeitung der Sturmschäden wird die Feuerwehren auch im Laufe des Samstags weiter beschäftigen.

Quelle:  Ing. Clemens Arzt Brandrat d. ÖBFV  /  Fotocredit:u Symbolfoto ©FF Vöcklabruck

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