Welt-Sepsis-Tag: Wenn kleine Wunden lebensbedrohliche Auswirkungen haben

Welt-Sepsis-Tag: Wenn kleine Wunden lebensbedrohliche Auswirkungen haben

Im Bild Dr. med. Houman Kamali, MBA, Head, International Medical Affairs Amomed Pharma GmbH

Jeder von uns hat sich sicher schon einmal an einer scharfen Papierkante in den Finger geschnitten. Ein kleiner brennender Schmerz, den man mit kaltem Wasser beruhigt. Ein Pflaster drauf und die Sache ist vergessen. Doch was, wenn der Körper andere Pläne hat?

Sepsis: Wenn eine lokale Entzündung den ganzen Körper einnimmt

Im Normalfall bleibt ein durch einen Schnitt im Finger verursachte Entzündung, oder eine kleine Wunde anderswo am Körper, auf diese Stelle begrenzt. In manchen Fällen kann sich diese Entzündung jedoch durch eine Überreaktion des Immunsystems in Form einer Infektion auf den ganzen Körper übertragen und in Folge Organe und Gewebe beschädigen. Man spricht dann von Sepsis und diese ist, wenn nicht rechtzeitig behandelt, lebensgefährlich.

Das klingt im ersten Moment so, als ob es sich hier um Ausnahmefälle handelt, jedoch sind jedes Jahr bis zu 50 Millionen Menschen weltweit von Sepsis betroffen. Davon sterben ca. 11 Millionen, und jene, die Sepsis überleben, spüren ihr Leben lang die Konsequenzen.

Wie kann man Sepsis erkennen?

Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten können die Auslöser für Sepsis sein, aber auch Grippe, Dengue-Fieber, Ebola oder die Schweinegrippe können eine Infektion fördern. Auch die uns zurzeit plagende COVID-19 Pandemie und das damit einhergehende Coronavirus bringt diese Gefahr mit sich.

Symptome, die auf Sepsis hindeuten könnten, sind:

  • Undeutliches Sprechen und Verwirrtheit
  • Starke Schüttelfrost oder extreme Muskelschmerzen bzw. Fieber
  • Nicht in der Lage sein Urin abzugeben
  • Schwere Atemnot
  • Man fühlt sich, als ob man sterben würde
  • Fleckige oder verfärbte Haut

 

„Sepsis ist trotz ihrer Komplexität und schwieriger Behandlung eines der am einfachsten vorzubeugenden klinischen Syndrome. Jede Sepsis beginnt mit einer banalen Infektion. Unbehandelt entwickelt sich diese banale Infektion zu einer schwer beherrschbaren „Blutvergiftung“ mit multiplem Organversagen und potenziell tödlichem Ausgang. Je früher wir die Ursache der Sepsis erkennen und diese beheben, desto rascher können wir den septischen Teufelskreis unterbrechen und somit die typischen Folgeschäden wie Amputationen, Dialyse oder sogar den Tod der Betroffenen verhindern“, erläutert Dr. Houman Kamali, Global Head of Medical Affairs, bei AMOMED Pharma.

AMOMED Pharma unterstützt den Welt-Sepsis-Tag

Letztes Jahr haben wir bei AMOMED Pharma auf die Gefahren von Sepsis durch unsere Social Media Awareness Kampagne und Veranstaltung in der Firmenzentrale in Wien hingewiesen.

Dieses Jahr trugen unsere Außendienstmitarbeiter die Botschaft in die Krankenhäuser. Mit einem Mini-Care-Paket, welches auch auf medizinisches Personal zugeschnittenes Informationsmaterial über Sepsis beinhaltet, in Händen besuchen unsere Teams in West-, Ost- und Südeuropa im September Ärzte in Krankenhäusern, um sie auf den Welt-Sepsis-Tag am 13. September aufmerksam zu machen. Wenn COVID-19-bedingt kein Zutritt zu den Spitälern erlaubt ist, wird das Paket zugestellt.

Die wichtigste Botschaft zum Welt-Sepsis-Tag, die wir in die Welt hinaustragen möchten, ist, dass durch eine rasche Diagnose und umgehende Behandlung der Ausgang von Sepsis und septischem Schock bedeutend verbessert werden kann. Wenn Betroffene, Angehörige und auch das medizinische Personal ein geschärftes Bewusstsein zu Sepsis haben, wird es eher jemanden geben, der die Frage in den Raum stellt: „Könnte es Sepsis sein?“ Diese Frage kann Leben retten und bei Überlebenden die Lebensqualität schützen.

Quelle: AMOMED Pharma GmbH Mag. Beatrix Mick-Schrempf Marketing & Sales Coordinator AT & DE / ots  /  Fotocredit: © Fotostudio Interfoto

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